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Der Himmel ist weit. - Ein kalter Novemberabend in Amstetten. In der Herz-Jesu Kirche wird Franz Schuberts Es-Dur Messe vom Chor Amstetten Vokal und dem Orchester der Linzer Dommusik aufgeführt.
 

 

Schubert komponierte sie im Juni 1828, nur wenige Monate vor seinem Tod. Da drängt es sich ja fast auf, diese ahnungsvollen Gedanken in seiner Messe zu suchen.
Doch schon der einführende Text der Dirigentin, Ruth Bachmair, weist in eine andere Richtung. Sie zeichnet hier ein Stimmungsbild, das von der Düsternis ins Licht führt.
Diesen Weg setzt sie auch musikalisch konsequent um. Unter ihrer einfühlsamen Leitung lässt der Chor Amstetten Vokal dann auch dieses ganze Spektrum vom angstvollen Zweifeln hin zum Vertrauen auf das ewige Leben entstehen. Die Sängerinnen und Sänger des Chores nehmen sich dieser Aufgabe mit großem Engagement an. Sie musizieren sehr dynamisch und mit großer Textverständlichkeit, wobei man ihnen dabei vielleicht manchmal mehr Unterstützung vom Orchester gewünscht hätte.
Vor diesem Hintergrund überzeugen die vier Solisten Ursula Langmayr-Sopran, Andrea Gruber-Alt, Christian Havel-Tenor und Josef Habringer-Tenor/Bariton sehr berührend.
Das Publikum dankt mit „standing ovations“.

 

K. W.

 


 

Freundlicher Drache

 

Passend zum Krampustag hieß es am Sonntagnachmittag feuerspeiend durch die Hallen der Bruckneruni zu eilen und vor der eigentlichen Aufführung von „Der Drache, der nicht böse sein wollte“ ein wenig selbst aktiv zu werden.

 

 

… Die Aufführung war überzeugend. Alle haben Angst vor dem Drachen, doch der schüttelt nur seine Reime vor sich her und möchte eigentlich nichts Böses. Es braucht einen kleinen Hirtenjungen, der alle davon überzeugen kann, dass das Ungeheuer keines ist.
Neben einem Ensemble der Bruckneruni stand „Amstetten Vokal“ auf dem Podium, ein Chor, der seine Sache gut machte.
Catherina P. Berzé schlüpfte gewandt in die Rolle des kleinen Buben, der 19jährige Tenor Markus Stumpner mimte den freundlichen Drachen und lieh ihm seine schon sehr gekonnt geführte Stimme und Christoph Schöffmann war ein idealer König Georg.
Josef Losbichler erzählte die Geschichte und Ruth Bachmair hatte die ganze Aufführung dirigentisch bestens im Griff.
Für die Kinder ein großes Erlebnis …
 

Michael Wruss, OÖNachrichten vom 7. 12. 2010

 


 

Der Chor Amstetten Vokal führte in der Pfarrkirche Herz-Jesu ein viel beachtetes Chorwerk mit Werken von Georg Friedrich Händel und Felix Mendelssohn Bartholdy auf.

 

 

Der Einsatz der Chorleiterin Ruth Bachmair muss hier gewürdigt werden: Sie atmet mit den Sängerinnen und Sängern des gut einstudierten Chores mit und erzielt so große Sicherheit bei den Ausführenden. Ruth Bachmair führte den Chor aus einheimischen Sängern und das Orchester der Linzer Dommusik zu einem Triumph barocker Klangpracht. Ohne Einschränkung ist auch das Soloquintett, bestehend aus Ursula Langmayr, Sabine Hofmarcher, Andrea Gruber, Michael Nowak und Josef Habringer zu loben. Die Sopran-Solistin Ursula Langmayr muss besonders erwähnt werden: Ihre strahlenden Soli, zusammen mit dem Piano-Einsatz der Männerstimmen waren eine Klasse für sich. So sprachen die Werke beider Jahresregenten die Zuhörer direkt an. Die abschließende festliche Fuge war der krönende Schlusspunkt dieses Kirchenkonzertes.

 

Emil Landsmann

 


 

Ein Lied für Chor Amstetten Vokal
Der Chor „Amstetten Vokal" traf auf Komponistin Elfi Aichinger
 

 

Unter dem Titel „Chor trifft Komponisten" fand vor Kurzem in Zusammenarbeit mit der Musikfabrik NÖ ein Chorprojekt der Sonderklasse der Chorszene Niederösterreich statt, die ihr fünfjähriges Jubiläum feiert.
Namhafte Komponisten trafen dabei 14 herausragende niederösterreichische Chöre. In direkter Zusammenarbeit entstanden dabei maßgeschneiderte, eindrucksvolle Chorwerke für jedes Ensemble, die in einer Aufführung in der Minoritenkirche Krems der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Für den Amstettner Chor „Amstetten Vokal" schrieb Komponistin Elfi Aichinger das Lied „So leicht". Die Chormitglieder gestalteten „ihr" Lied unter Ruth Bachmair stimmungsvoll und sauber.
Langer Applaus.

 


 

Requiem begeisterte Publikum

 

 

Das Requiem in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart war der Beitrag des Chores Amstetten Vokal für die Amstettner Kulturwochen 2008 in der Herz-Jesu-Kirche. Unter der Leitung von Ruth Bachmair gelang den Sängerinnen und Sängern mit dem Orchester der Linzer Dommusik eine vorbildliche Wiedergabe dieses großen Sakralwerkes, zu der auch die Solisten Sonja Trauner, Andrea Gruber, Josef Habringer und Alexander J.Mayr mit ihren klangvollen Stimmen und exakten Einsätzen ihren großen Beitrag geleistet haben. Bei den Chordarbietungen merkte man die intensive Einstudierung durch die Chorleiterin Ruth Bachmair, wodurch auch die heikelsten Einsätze zu weich fließenden Melodien verwandelt wurden. Beim Soloquartett beeindruckte besonders das „Tuba mirum", wo der Bass das majestätische Posaunenmotiv aufgreift und in den anderen Stimmen bis zum hellen Sopran fortgeführt wird. Beim Benedictus gefiel besonders die zarte Verhaltenheit der Solostimmen. Tiefe Frömmigkeit und einen Wohlklang der Stimmen vermittelten Chor und Orchester und sie ließen den Zuhörern einen nachhaltigen Eindruck dieser großen Totenmesse zurück, der durch lang anhaltenden Beifall belohnt wurde.

 

Emil Landsmann

 

Email des Bürgermeisters der Stadt Amstetten:
Guten Morgen Michael !

Ich möchte dir und dem Chor "Amstetten vokal" nochmals herzlich zum hervorragend gesungenen und gespielten Requiem von Mozart gratulieren. Die vielen Stunden des Probens haben sich gelohnt. Die BesucherInnen waren alle von eurer Leistung sehr beeindruckt.

Es erfüllt mich mit Freude und mit Stolz zu wissen, dass in unserer Gemeinde viele Frauen und Männer einen Teil ihrer Freizeit investieren, um einerseits einem schönen und erfüllten Hobby nachzugehen und andererseits anderen Menschen Freude zu bereiten.

Ich gratuliere auch der Chorleiterin, die absolut professionell die Musiker, die Solisten und den gesamten Chor stets "im Griff hatte" - und hat. Alles zusammen: es war ein schöner Abend.


Herbert Katzengruber

 


 

Nächtliches Divertimento

 

 

Ein besonderes Erlebnis war am vergangenen Samstag das Konzert „Nächtliches Divertimento“, das der Chor AMSTETTEN VOKAL im ausverkauften Festsaal des Landesklinikums Mostviertel Amstetten Mauer unter der Leitung von Ruth Bachmair veranstaltet hat.
In bunter Folge wurde ein Reigen von klassischen, modernen und Volksliedchören in erstaunlich hoher Qualität im akustisch klangvollen Saal dargeboten. Ernstes und Heiteres war in guter Ausgewogenheit zu hören.
Verstärkt und ergänzt wurde AMSTETTEN VOKAL durch den Chor („Chatterboxes“) und das Musikensemble der 4.a Klasse der Musikhauptschule Haag. Mit ihren frischen Stimmen trugen die Jugendlichen sehr viel zur Auflockerung des Programms bei. Auch die Gitarrengruppe unter Leitung von Andrea Gruber wurde mit viel Beifall bedacht.
Uschi Straub begleitete die Chöre einfühlsam auf dem Klavier und der Sprecher Josef Newerkla trug passende Texte von Wilhelm Busch – einige „übersetzt“ in Mostviertler Mundart – in der ihm eigenen köstlichen Weise vor.
Der tosende Schlussapplaus galt vor allem der Chorleiterin, die auch an diesem Abend alle Werke auswendig dirigierte. Der Beifall galt aber auch den Chorsängerinnen und Chorsängern, den Jugendlichen der Musikhauptschule Haag, den Solisten und dem Sprecher sowie allen Mitarbeitern, die geholfen haben, dass dieser Abend in Festsaal Mauer zum Erlebnis wurde.
 

Emil Landsmann

 


 

Beethovenmesse in C-Dur

 

 

Zum Eröffnungsgottesdienst der heurigen Amstettner Kulturwochen wurde Beethovens Große Messe in C-Dur, op. 86, vom Chor„Amstetten Vokal" zur Aufführung gebracht. Diese gewaltige Messe ist in jedem Takt echter Beethoven. Sie lässt die Verwandtschaft mit Motiven aus der Neunten Symphonie erkennen und ist durchaus mit seiner Missa solemnis vergleichbar. Der Chor sang unter seiner ambitionierten Leiterin Ruth Bachmair mit viel Einfühlungsvermögen und großer Begeisterung. Auch die Solisten Ursula Langmayr, Ursula Rohrhofer, Josef Habringer und Edgar Wolf trugen ihre Melodien mit viel persönlichem Empfinden und Erleben vor. Das Instrumentalensemble „Camerata ad hoc" war ein homogener Partner des Chores, der auch schwierige Stellen bravourös meisterte. Besonders ergreifend wurden die Piano-Stellen des Kyrie und das abschließende Agnus vom Chor dargeboten, die beim Zuhörer echtes Empfinden für Beethovens große Kunst auslösten.

 

LAN

 


 

Engelszungen

 

Die Matinee-Veranstaltung "Mit Engelszungen" am 10.6. 2007 im Amstettner Arbeiterkammersaal hatte ihren besonderen Reiz. Geboten wurde Chorgesang, Kammermusik und Kabarett. Unter der Leitung von Ruth Bachmair bewies „Amstetten Vokal" einmal mehr seine große Vielseitigkeit mit einem buntgemischten Programm in verschiedenen Sprachen, Musikstilen und Werken aus verschiedensten Epochen. Die Sängerinnen und Sänger brachten ihre Freude am Singen in beeindruckenderer Art und Weise zum Ausdruck. Yuri Schneider am Klavier begleitete meisterhaft quer durchs Konzert.

Virtuos waren auch die Auftritte des „Rubin-Quartetts". Mit „Loriot" und „Farkas" begeisterten Leopold Maderthaner, Hroswitha Wolfram, Eva Awoyonu und Christine Hiebl. Den effektvollen Schlusspunkt setzte der Chor mit der himmlischen Melodie „Fly with me"

WOK

 


 

Geistliche Chormusik in der Pfarrkirche Ulmerfeld

 

Der Chor AMSTETTEN-VOKAL, Leitung RUTH BACHMAIR, veranstaltete am 16.Dezember in der Pfarrkirche Ulmerfeld ein Konzert mit geistlicher Chormusik. Es wurden ausgewählte Werke von J. Eccard, Mendelssohn, Fauré u. a. dargeboten, die in sauberer homogener Stimmführung, Klangreinheit und mit innerer Teilnahme am weihnachtlichen Geschehen gesungen wurden. Besonders der abschließende achtstimmige Psalm von Mendelssohn „Richte mich Gott“, ergriff durch seine wuchtigen Akkorde und durch seine innige Schlichtheit. Frau YURI SCHNEIDER war eine einfühlsame Begleiterin des Chores am Klavier. JOSEF NEWERKLA las aus eigenen Werken Heiteres, Besinnliches und Köstliches zur Weihnachtszeit, das direkt zum Herzen sprach.
Ein besonderes Lob verdient das Streichquartett FORTISSIMO der Musikschule Amstetten. Das Zusammenspiel der jungen Künstler (Ulla Obereigner, Stefan Schimanko, Stefanie Kropfreiter und Thomas Muttenthaler) zeigt von Reife, Fleiß und ehrlicher Freude an ihren Instrumenten!
Die Darbietungen von AMSTETTEN-VOKAL in Ulmerfeld waren nicht nur ein sakraler Höhepunkt im Ort, sondern es wurde außerdem der Erlös der Caritas und der Diakonie zur Verfügung gestellt.

Landsmann

 


 

Heiteres Kantatenkonzert des Chores "Amstetten Vokal"

 

 

Ein großartiger Beitrag zu den diesjährigen Amstettner Kulturwochen war das heitere Chorkonzert "Der zufriedengestellte Autobus" von P. P. Bach (Peter Planyavsky/J. S. Bach) im Autohaus SENKER. In dieser Kantate für Soli, Chor und Orchester gerät ein mit Touristen voll besetzter Autobus in der Innenstadst von Amstetten in erhebliche Schwierigkeiten und der Fremdenführer (Josef Habringer, Tenor) muss sich mit einem Polizisten (Edgar Wolf, Bass) und einer Abordnung der Grünen (Sonja Trauner, Sopran) herumschlagen, ehe er aus dem Kreisverkehr wieder herausfindet und beim Heurigen Versöhnung gefeiert werden kann.

Sängern und Musikern machte es sichtlich Spaß, das von der Chorleiterin auf Amstetten umgeschriebene Libretto in der Kantate in barockem Stil darzubieten.

Es war wieder eine Meisterleistung der Dirigentin Ruth Bachmair, wie sie Chor, Solisten und Orchester zu einer musikalischen Einheit und Klangfülle zusammenschmolz, wobei der Humor nicht zu kurz kam. Die Solisten liefen in ihren köstlichen Rollen zur Höchstform auf. Großartig auch Sigrid Narowetz (Cello) und Franz Reithner (Orgel).

Die Zeichnungen zur Kantate, die auf der Großleinwand zu sehen waren, stammten alle von 12jährigen Schülern der Musikhauptschule Haag.

Es ist noch zu bemerken, dass sämtliche SängerInnen dem Chor "Amstetten Vokal" angehören, einem reinen Amateurchor also, der diese musikalische Höchstleistung vollbrachte.

Langer und kräftiger Applaus belohnte die Ausführenden für diesen vergnüglichen Abend.

 

Emil Landsmann

Mostviertel-Basar

 

Liebe Frau Bachmair,

gerade hab ich mir gemütlich beim Einpacken von Geschenken Ihr Geschenk angehört - Gratulation und Danke! Man hört, dass es Spaß gemacht hat! Der Chor hat das sehr ambitioniert gemacht, sehr gut studiert. Sehr hübsch auch die begleitenden Zettel mit den Kindergemälden. Es war übrigens auch die erste Aufführung in Niederösterreich.

Also, nochmals danke, alles Gute, schöne Feiertage und beste Grüße

Peter Planyavsky

 


 

„Vokal" feierte 5. Geburtstag

 

 

Seit fünf Jahren singen die beiden Chöre „Liederkranz 1862 Amstetten" und „MGV 1887 Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth" gemeinsam. Zu diesem kleinen Jubiläum lud der nunmehrige Chor „Amstetten Vokal" das Publikum in das Autohaus Senker und in das Palmenhaus Starkl zu einer „Best of"-Matinee.

Chorleiterin Ruth Bachmair verstand es mit einem abwechslungsreichen Programm ihren Chor ausgezeichnet zu präsentieren. Ob es nun das Volkslied oder ein klassisches Stück von Mozart oder ein moderner Schlager war -.der Chor interpretierte jede Literatur mit Freude, Begeisterung und großem musikalischen Engagement und Können.

Für die passenden musikalischen Einlagen sorgte das Ensemble „Saiten-Wind" unter der Leitung von Robert Pussecker. Für die richtigen Worte zwischen den Musikdarbietungen konnte der Schriftsteller Josef Newerkla gewonnen werden, der Klassisches, Lustiges und Tiefsinniges zum Besten gab.

NÖN, Woche 26, Juni 2006

 


 

Berührendes Erlebnis

 

 

CHOR-KONZERT: Viel Applaus gab es für den Auftritt des Chores „Amstetten Vokal" in der Kirche St. Marien im Rahmen der Amstettner Kulturwochen.

 

Eine konzertante Aufführung von zwei bei uns kaum bekannten Totenmessen standen am Sonntagabend in der Kirche St Marien auf dem Programm: Die 1972 komponierte „Deutsche Totenmesse" von Cesar Bresgen und das „Requiem opus 48" von Gabriel Fauré in der Fassung aus dem Jahre 1893. Beide Stücke vermittelten weniger die Düsternis des Grabes sondern viel mehr hoffnungsvollen Optimismus, das zielsichere Streben zum „himmlischen Jerusalem" - getragen vom Glauben.
Der Chor „Amstetten Vokal" setzte mit seinem Auftritt einen musikalischen Meilenstein: Unter der Leitung von Ruth Bachmair interpretierte er beide Werke tonsicher, vital, und berührend. Das Publikum war zu Recht begeistert. Als Solisten brillierten Sonja Trauner und Josef Habringer. Auch das 21-köpfige Instrumental-Ensemble spielte grandios, Wolfgang Nuske bestach als Soloviolist
Mag. Siegfried Kolck-Thudt, evangelischer Pfarrer in Amstetten, sprach stimmungsvolle „verbindende Worte“ zwischen den einzelnen Musikteilen. Er tat dies u.a mit Lyrik von Rainer Maria Rilke und Hermann Hesse sowie mit interessanten Grabsteininschriften.

 

NÖN, Woche 46, November 2005

 


 

Lifestyle unter Palmen

 

 

Amstetten Vokal ist nicht nur an der Zahl der Sängerinnen und Sänger, sondern auch stimmlich und musikalisch ein großer Chor. Daher waren die beiden Auftritte im Palmenhaus Starkl in Aschbach (am 11. Juni) und im Autohaus, Senker in Neufurth
(am 19. Juni) eine viel zu kleine „Tournee" für das Gebotene.
Unter dem Thema „Lifestyle" trugen die SängerInnen mit einer bunte Fülle von Liedern, die größtenteils auswendig gesungen, wurden, zum großen Erfolg der Abende bei. Chorleiterin Ruth Bachmair hat wieder einmal ein besonders anspruchsvolles Programm erstellt, das in beiden Häusern voll zur Geltung kam. Ernste („Weit, weit weg") und heitere („Ich hab das Fräu'n Helen baden sehn") Chöre aus alter und neuer Zeit kamen ebenso zum Vortrag wie solistische Einlagen. Köstlich waren die miauenden Katzen Gabriele Blab und Sabine Hofmarcher im Duetto buffo di due gatti nach einer Melodie von Rossini.
Der oberösterreichische Schriftsteller Rudolf Habringer verstand es, mit heiteren Beiträgen aus eigenen Werken die Lachmuskeln der ZuhörerInnen zu aktivieren.

Emil Landsmann, Wolfgang Strohmayer

Mostviertel-Basar, Nr. 156, Juni 2005

 


 

Glanzvoll

 

 

Es war- nach dem übereinstimmenden Urteil der großen Zuhörergemeinde – einer der Höhepunkte der Amstettner Kulturwochen: Die Aufführung von Haydns Oratorium „Die Schöpfung“, die in der übervollen Herz-Jesu-Kirche durch den Chor Amstetten Vokal stattfand... Chor und Orchester sangen und spielten mit großer Präzision.

Die Solisten (Sonja Trauner, Sopran, Josef Habringer, Tenor und Edgar Wolf, Bass) fügten sich mit ihren strahlenden Stimmen ... mit großer innerer Anteilnahme in das musikalische Geschehen ... ein. Die Chorleiterin Ruth Bachmair hatte eine klare Vorstellung, wie Haydns Werk zu klingen habe. Besonders die Gestaltung des Schlusschores ... mit der mächtigen Fuge „Des Herren Ruhm...“ hinterließ einen großartigen Eindruck... Lang anhaltender Applaus für alle Ausführenden ... war der Dank für einen festlichen Abend.

E. Landsmann, NÖN, Woche 49/2004